Infos über Honig

Honigglas mit Inhaltsstoffen

Honig entsteht aus Nektar oder Honigtau, in seltenen Fällen auch aus süßen Pflanzensäften. (Brombeeren)

Dieser Nektar wird von Blüten ausgeschieden (Nektarien), die Bienen nehmen mit ihrem Saugrüssel den Honig Rohstoff auf.

Pflanzennektare bestehen aus verschiedenen Zuckersorten.
Hauptsorten dabei sind Saccharose (Rohzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker). Aber auch Vitamine, Aminosäuren, Proteine und Fette sind darin enthalten.

Bei der Aufnahme des Nektars durch die Biene werden dem Nektar Sekrete aus Speichel- und Futtersaftdrüsen hinzugefügt. Sobald der Nektar in Honig umgewandelt worden ist, besteht der Honig nur noch aus den 2 Einfachzuckern Fructose und Glucose in unterschiedlichem Mischungsverhältnissen.

  • Fructosehonige sind Akazien-, Kastanien- und Lindenhonige
  • Glucosehonige sind Raps- und Löwenzahnhonige.
  • Honigtau wird die zuckerhaltige Ausscheidung der an Pflanzen saugenden Insekten genannt.

Diese Insekten bohren die Siebröhren der Pflanzen an, versetzen diesen mit Fermenten, und geben den Honigtau in Tröpfchenform ab.

Von der Pflanze in die Wabe

Auf der Pflanze wird der Nektar oder Honigtau von der Sammelbiene aufgenommen (ca. 80% Wassergehalt), mit weiteren Sekreten versetzt, und im Honigmagen gespeichert. Im Bienenstock wird der Nektar von Stockbiene zu Stockbiene weitergegeben, mit Sekreten angereichert, und dabei wird der Zucker verändert.

  • Das Enzym Invertase (Saccharase) spaltet Saccharose in Fruktose und Glukose.
  • Das Enzym Diastase (Amylase) spaltet Stärke zu Maltose.
  • Das Enzym Glucose-Oxidase wandelt Glucose zu Gluconsäure und Wasserstoffperoxid um.

Durch die häufige Weitergabe von Stockbiene zu Stockbiene und zusätzlichem ventilieren im warmen Bienenstock (35°C) wird der Wassergehalt des Honigs verringert.